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Bergische Universität Wuppertal Forschungsbericht 2000 - 2002 Chemie |
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LC/MS-MS- und GC/MS-Verfahren zur Identifizierung und Quantifizierung von Tierarzneimittelrückständen in Lebensmitteln Petz, Michael, Prof. Dr.(BU Wuppertal); Preu, Martina, Dr.(Bayer AG, Monheim); Becker, Matthias; Stier, Stefan Dr. (CVUA Karlsruhe) Die Kopplung der Hochleistungsflüssigchromatographie mit der Tandem-Massenspektrometrie bzw. einer MSn-Detektion mit ESI- und APCI-Interfaces bietet eine auch für nicht-flüchtige, polare oder höhermolekulare Wirkstoffe hervorragend geeignete Möglichkeit zur Entwicklung von Multimethoden, mit denen ein Screening auf Substanzklassen wie auch auf Einzelverbindungen durchgeführt werden kann. Der Vorteil von GC-Verfahren ist dagegen die weit höhere Trennleistung der GC-Kapillarsäulen und die meist höhere Empfindlichkeit der GC/MS-Detektion. In dem Projekt sollen LC/MS-Multimethoden für ß-Lactam-, Aminoglykosid- und Makrolid-Antibiotika ausgearbeitet werden unter Prüfung inwieweit Matrixeinflüsse der verschiedenen Lebensmittel tierischer Herkunft die Quantifizierung beeinträchtigen und ob bei Einsatz von stabilisotopenmarkierten Standards auf ein Cleanup der Rohextrakte verzichtet werden kann, bzw. wie sich bei GC/MS-Verfahren, für die ggf. geeignete Cleanup- und Derivatisierungsschritte für den Analyten auszuarbeiten sind, durch Isotopenverdünnungsanalyse die Präzision verbessert. Dazu ist die präparative Herstellung geeigneter isotopenmarkierter Analoga der Antibiotika vorgesehen. Für die Optimierung von Synthesen bzw. von Teilschritten analytischer Methoden werden chemometrische Verfahren (Experimental Design) eingesetzt. Schlagworte: LC/MS-MS, GC/MS, Massenspektrometrie, ß-Lactam-Antibiotika, Aminoglycoside, Makrolide, Stabilisotopen-markierte Standards, Isotopenverdünnungsanalyse, Chemometrie, Experimental Design. Laufzeit: seit 1997 Finanzierung: Land NRW, Land Baden-Württemberg Publikationen:
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