| Forschungsbericht 1997 - 1999 | ||
| Forschungsbericht Fachbereich 13 | Fachbereich 13: Elektrotechnik und Informationstechnik |
Die Analyse von Staubpartikeln im Weltraum dient einerseits der naturwissenschaftlichen Forschung (Herkunft der Partikel, Größen, Richtungs- und Geschwindigkeitsverteilung, Wechselwirkungen untereinander und mit anderen Objekten, ......), andererseits auch zur Beantwortung von ingenieurwissenschaftlichen Fragestellungen wie Schädigung von Solarzellen und Meßgeräten auf Raumsonden und Erzeugung von Störsignalen. Das Experiment Mars Dust Counter (MDC) auf der japanischen Raumsonde "PLANET-B" stellt einen Staubteilchenanalysator mit minimaler Baugröße und Leistungsaufnahme dar. Beim Einschlag eines Staubteilchens auf die Detektorfläche werden positive und negative Ionen erzeugt, die in einem elektrischen Feld jeweils zu einer Sensorplatte beschleunigt und dort als Verschiebungstrom gemessen werden. Aus der Größe und dem Zeitverlauf der beiden Strom- bzw. Ladungssignale kann auf einen Teil der o.a. Parameter rückgeschlossen werden.
Für das elektronische Meßsystem ergibt sich die Aufgabe, die Ladungssignale rausch- und störungsarm in einem Ladungsbereich 10-16 C < Q < 10-10C zu erfassen und zur Erde zu übertragen. Hierzu werden rauscharme Ladungsverstärker, schnelle Logarithmiererschaltungen zur Dynamik-Kompression sowie Transientenrekorder entwickelt sowie die Gesamtstruktur des Systems optimiert.
Schlagworte: Ladungsverstärker, Dynamikkompression
Laufzeit: 1994 - 1997
Publikationen: