| Forschungsbericht 1997 - 1999 | ||
| Forschungsbericht Fachbereich 11 | Fachbereich 11: Bauingenieurswesen |
Univ.-Prof. Dr.-Ing. Bernhard Walz, Dipl.-Ing. Nicole Mörchen
Bei der Durchführung von Pfahlprobebelastungen wird die Belastung in der Regel über hydraulische Pressen, deren Widerlager meist über Anker oder Pfähle im Boden verankerte Traversen sind, auf den Pfahl aufgebracht. Der Spannungszustand im Boden wird beeinflußt durch die Einleitung der Probepfahl- und der Reaktionskräfte. Als Folge tritt eine vom Abstand der Reaktionspfähle zum Probepfahl abhängige Interaktion der einzelnen Mechanismen auf, wodurch das Widerstands-Setzungsverhalten des Probepfahls beeinflußt wird.
Durch die Einhaltung von Mindestabständen zwischen der Belastungseinrichtung und dem Probepfahl, basierend auf den Empfehlungen des Arbeitskreises 2.1. der DGGT, soll die Beeinflussung des Widerstands-Setzungsverhalten des Probepfahls möglichst gering gehalten werden. Ein geeignetes Verfahren zur Bestimmung der Interaktion, die ein wichtiges Kriterium zur Planung von Pfahlprobebelastungen, insbesondere zur Interpretation der erhaltenen Ergebnisse darstellt, liegt bislang nicht vor.
Daher sollen in kleinmaßstäblichen Modellversuchen die Auswirkungen der Reaktionspfähle auf die Tragfähigkeit des Probepfahls in Abhängigkeit verschiedener Pfahlabstände, Reaktionspfahlanzahl sowie bei Variation der Pfahllängen von Probe- und Reaktionspfahl untersucht werden.
Projekt URL: http://www.bauing.uni-wuppertal.de/grundbwz/
Schlagworte: Druckpfahl, Probebelastung
Laufzeit: ab 2000