| Forschungsbericht 1997 - 1999 | ||
| Forschungsbericht Fachbereich 09 | Fachbereich 09: Chemie |
Synthese von Flüssigkristallen mit potentiell ferroelektrischen Eigenschaften
Prof. Dr. Altenbach, Dipl.-Chem. Merkel
Stäbchenförmige Moleküle
mit einem Querdipol, aufgebaut aus einem zentralen Mittelteil aus mehreren aromatischen
oder gesättigten 1,4-verknüpften Sechsringen und aliphatischen Seitenketten als
Flügelgruppen, haben sich als Flüssigkristalle erwiesen, die als LCD's für die
Display-Technik geeignet sind. Aktuelles Interesse besitzen optisch aktive
Flüssigkristalle, da sie, wenn eine smektische C-Phase existiert, ferroelektrische
Eigenschaften aufweisen und als Elemente für noch schneller schaltbare Displays genutzt
werden können. Die bislang bekannten Systeme besitzen Chiralitätszentren in den
Flügelgruppen. Im Rahmen des Projekts sollten Systeme zugänglich gemacht werden, bei
denen die Chiralitätszentren im zentralen Mittelteil sitzen. Ein erfolgreicher Weg hierzu
war der Einbau von substituierten Pyransystemen, die sich von Kohlenhydraten ableiten,
statt einer Cyclohexaneinheit. Neben der "chiral pool"-Synthese werden auch
asymmetrische Synthesen zum Aufbau geeigneter Systeme genutzt.
Schlagworte: Ferroelektrische Flüssigkristalle, Chirale Pyrane
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