Forschungsbericht 1997- 1999

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KARL ERNST OSTHAUS

 Dr. Rainer Stamm, Prof. Dr. Rainer K. Wick

 Der Hagener Karl Ernst Osthaus (1874–1921) gehört zu den bedeutendsten Kunst- und Kulturvermittlern des frühen 20. Jahrhunderts. Durch eine Erbschaft im Besitz nahezu unerschöpflicher finanzieller Mittel, gründete er um die Jahrhundertwende das Folkwang-Museum in Hagen (eröffnet 1902), das zur Drehscheibe der Klassischen Moderne wurde. Mitglied des 1907 gegründeten Deutschen Werkbundes, spielte Osthaus eine maßgebliche Rolle als Propagandist der kulturpädagogischen Bemühungen der Reformkräfte der damaligen Zeit, was sich auch in der Gründung des Deutschen Museums für Kunst in Handel und Gewerbe in Hagen (1909) und später in der Gründung des Folkwang-Verlages (1919) niederschlug.

Ziel dieses Projektes ist es, die verstreut erschienenen und zum Teil schwer zugänglichen Schriften von Karl Ernst Osthaus in einer wissenschaftlich bearbeiteten und kommentierten Edition der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Schlagworte: Osthaus, Folkwang-Museum, Folkwang-Verlag, Hagener Impuls, Werkbund

Laufzeit: seit 1998

Drittmittel: Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung

Publikationen (nur Zeitraum ab 1997):

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Redaktion: Bernhard Block, Dez 2.4