Forschungsbericht 1997 - 1999

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Forschungsbericht  Fachbereich 14 Fachbereich 14: Sicherheitstechnik

Rinder, Ziegen und Schafe als Indikatoren für FSME-Endemiegebiete – Untersuchungen in Serum und Milch

Dr. med. M.A. Rieger, Regina Leutloff (Tierärztin, Freiburg), Dr. rer. sec. MA M. Nübling, Prof. Dr. med. D. Neumann-Haefelin (Freiburg), Prof. Dr. med. vet. H.-J. Thiel (Gießen), Prof. Dr. rer. nat. Dr. med. F. Hofmann

Das FSME-Virus, der Erreger der menschlichen Frühsommermeningoenzephalitis, kommt endemisch in umschriebenen Regionen vor. Für die Empfehlung von Prophylaxemaßnahmen (Angebot der Impfung an alle Personen, die sich beruflich oder in der Freizeit in der Natur aufhalten) ist es unumgänglich, das Infektionsrisiko in einzelnen Regionen zu kennen. Dieses kann zum einen aus den registrierten Erkrankungsfällen abgelesen werden, zum anderen aus dem Anteil infizierter Zecken oder auch der anti-FSME Seroprävalenz bei stark von Zecken befallenen Tieren oder Menschen abgeleitet werden. Im beschriebenen Projekt soll die Eignung von Rindern als Indikatoren für FSME-Endemiegebiete untersucht. Zufallsstichproben von Rindern aus einem Hochrisikogebiet in Südbaden sollen mit ebensolchen aus einem Gebiet mit geringerem FSMEV-Infektionsrisiko für Menschen verglichen werden. Hierbei soll versucht werden, FSMEV-spezifische Antikörper in Serum und Milch nachzuweisen, um möglichst die Überwachung des epidemiologischen Geschehens über die Untersuchung aus Milchsammelproben zu ermöglichen. Hierzu muss ein kommerziell verfügbarer Test an die Erfordernisse der Fragestellung angepasst werden.

Schlagworte: FSME, Endemiegebiet, Rinder, Milchsammelproben, Indikator, Seroprävalenz

Laufzeit: 08/1997 – noch nicht abgeschlossen

Dissertationen:

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Redaktion: Bernhard Block, Dez 2.4