Jeff Miller, University of Otago, Dunedin, NZ, Alan Wing, Medical Research Council, Cambridge, UK
Die Reaktionszeit ist derzeit das wichtigste Maß, um die Struktur und den Zeitbedarf mentaler Vorgänge zu ermitteln. Um jedoch die kognitive Struktur bei Reaktionsaufgaben befriedigend erklären zu können, ist der Informationsgehalt von Reaktionszeiten zu gering. Einige Forscher haben begonnen, zusätzlich zur Reaktionszeit die Reaktionskraft und deren zeitlichen Verlauf, die Reaktionsdynamik zu erfassen. Obgleich die Dynamik der Reaktionskraft schon gut erforscht und verstanden wird, ist die Frage, wie kognitive Prozesse die Reaktionskraft bei Reaktionszeitaufgaben beeinflussen noch weitgehend ungeklärt. In diesem Forschungsprojekt soll nun die Reaktionskraft bei klassischen Reaktionsaufgaben analysiert werden, wodurch die Interpretation der Reaktionskraft im Rahmen der Mentalen Chronometrie verbessert werden soll.
Schlagworte: Mentale Chronometrie, Reaktionsdynamik
Laufzeit: Vorhaben läuft seit November 1993 (Bewilligungszeitraum: 5 Jahre)
Drittmittelgeber: DFG
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